Am Freitag, den 16.01.2026 nahmen wir als Freie Schule Elbe-Havel-Land um 12 Uhr im Rahmen des Globalen Klassenzimmers an einer Live-Schaltung in die Antarktis teil. Insgesamt waren ungefähr 1400 Schulen zugeschaltet, zudem gab es einen besonderen Gast – die bekannte Autorin Cornelia Funke. Warum wurde diese Live-Schaltung in die Antarktis gemacht? Die Forscher und Klimaaktivistinnen wollten damit auf den Klimaschutz aufmerksam machen. Das interessierte uns als Biospherenreservatsschule sehr. Im Vortrag wurde erzählt, dass der Kontinet Antarktis keine Regierung hat, also niemandem gehört und sich somit Menschen aus verschiedenen Ländern um diese einzigartige Gegend kümmern. Die Antarktis ist kein echtes Reiseland mit Ferienwohnungen, aber dennoch fahren öfters Kreuzfahrtschiffe entlang. Die Antarktis ist eine Wüste, da es nur sehr wenig Niedeschlag gibt. Im Winter ist es in der Antarktis manchmal -98°C kalt und im Sommer fast nie dunkel. In der Antarktis gibt es keine Bäume, dewegen gibt dort das Wasser den nötigen Sauerstoff. Während der Liveschaltung sahen wir Forscher, die auch Tauchgänge zum Erforschen der Veränderungen in der Antarktis machen. Sie haben bei ihren Tauchgängen farbige Korrallenwälder, die aus unzähligen Polypen bestehen, entdeckt. In der Antarktis gibt es viele Gletscher, die aber leider durch die Erwärmung immer mehr schmelzen. Das ist schlecht für die Tiere und Pflanzen sowie für das gesamte Weltklima. Denn der Meeresspiegel steigt und in den Gletschern ist Süßwasser gebunden. Wenn die Gletscher schmelzen, gelangt sehr viel Süßwasser in das eigentlich Salzwasser des Meeres. Das stellt eine riesige Veränderung fürs Meer – den Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen – dar. Neben Eis und Schnee gibt es in der Antarktis auch Felsen, auf denen zum Beispiel Pinguine leben. Die zwei bekanntesten Pingiunarten sind der Kaiser- und der Eselpinguin. Wir erfuhren, dass Pinguine schwarz-weiß sind, als Tarnung vor ihren Feinden. Denn wenn ein Raubtier von oben auf den Pinguin schaut, sieht das Raubtier nur schwarz und denkt, da ist nur Wasser. Wenn es von unten auf den Pinguin schaut, denkt es, dass das Weiß des Pinguins der Himmel ist. Wir sahen zudem Bilder von Orcas und Buckelwalen. Wir haben auch erfahren, dass man mit dem Ohrenschmalz von Buckelwalen in die Vergangenheit gucken kann.
Doch was können wir tun, damit diese fazinierende Antarktislandschaft erhalten bleibt? Was können wir gegen die Erwärumng der Meere und somit gegen den Klimawandel auf der Welt tun? Zum Beispiel: Weniger Strom verbrauchen, Abgase verringern – also mehr zu Fuß gehen oder das Fahrrad nehmen und darauf achten, Biosachen oder Produkte aus der Region zu kaufen.
(Autoren sind: Jakob, Helia, Paula)

